Katharina – Nicht mehr neben mir, sondern wieder in mir
Über den fehlenden Boden unter den Füßen und den Weg zurück ins LebenWillkommen bei Neulich im Therapie Café. Dem Podcast, in dem wir darüber sprechen, was nach und zwischen den Therapie-Sitzung geschieht. Ich bin Dr. Kerstin Klappstein, systemische Familientherapeutin und Traumatherapeutin und habe meine Praxis in Hamburg und berate auch online.
In meinem Podcast erzählen von Menschen von ihren Erfahrungen auf dem Weg durch die Therapie. Von Aha-Momenten, Veränderungen, Stolpersteinen und neuen Blickwickeln. Es geht hier nicht um Therapie im fachlichen Sinn, sondern um Geschichten die Menschen erleben. Also lehne Dich zurück, schnapp Dir einen Kaffee und komm mit in ein Gespräch voller Mut, Echtheit und Hoffnung.
In dieser Folge von Neulich im Therapiecafé ist Katharina zu Gast. Nach mehr als 30 gemeinsamen Jahren wird sie unerwartet mit einer Trennung konfrontiert – und mit der Erkenntnis, über einen längeren Zeitraum betrogen worden zu sein. Die Nachricht trifft sie nicht nur emotional. Ihr Körper reagiert mit Schlaflosigkeit, Panik, Übelkeit und dem Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Gleichzeitig arbeitet Katharina weiter, versucht für ihre drei Kinder da zu sein und merkt schnell: Diese Krise kann und will sie nicht allein bewältigen.
Katharina erzählt von Therapie als Anker, vom Mut, andere Menschen aktiv um Hilfe zu bitten, und von der Geduld, die es braucht, bis aus bloßem Funktionieren wieder ein eigenes Leben wird. Ein Gespräch über Verletzlichkeit, Selbstfürsorge und die Erfahrung, nicht mehr neben sich, sondern wieder in sich zu sein. Eine Trennung beendet nicht nur eine Beziehung. Sie kann auch das Vertrauen in die gemeinsame Geschichte, in andere Menschen und in die eigene Wahrnehmung erschüttern.
Katharina erzählt von einer Krise, die sie völlig unvorbereitet trifft. Nach mehr als 30 Jahren Beziehung erfährt sie, dass sie über einen längeren Zeitraum betrogen wurde. Während sie im Alltag weiter funktioniert, reagiert ihr Körper längst auf den Ausnahmezustand: mit Panik, Schlaflosigkeit, Übelkeit und unkontrollierbaren Tränen.
Im Gespräch geht es um Therapie als Anker und um die entlastende Erfahrung, die Verantwortung für den eigenen Heilungsprozess nicht vollständig allein tragen zu müssen. Katharina spricht darüber, wie sie ihre Verletzlichkeit nicht versteckt, sondern Freunde und Wegbegleiterinnen aktiv um Unterstützung gebeten hat.
Diese Folge zeigt, dass Stabilität nicht bedeutet, dass nichts mehr wehtut. Es bedeutet, sich selbst wiederzufinden. Allein sein zu können, ohne zwangsläufig einsam zu sein. Und darauf zu vertrauen, dass nach einem schweren Abend ein neuer Tag kommen wird.
Katharina steht heute wieder auf festerem Boden. Noch nicht ohne Unsicherheit, aber mit neuer Kraft und wieder mehr bei sich. Wenn dich dieses Gespräch berührt oder du selbst nach einer Trennung, einem Vertrauensbruch oder in einer tiefen persönlichen Krise Unterstützung suchst, findest du auf meiner Webseite Informationen zu meinen therapeutischen Angeboten.
Hör rein, teil die Folge und gib dir die Zeit, die dein eigener Weg braucht.
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